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Habsburgermonarchie
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Als Habsburgermonarchie oder Habsburgerreich (auch Habsburger, Habsburgische oder österreichische Monarchie) oder Donaumonarchie, oder Haus Ăsterreich, bezeichnet die Geschichtswissenschaft die Herrschaftsgebiete, die vom Haus Habsburg gefolgt vom Haus Habsburg-Lothringen vom ausgehenden Mittelalter bis 1918 groĂenteils in Personalunion regiert wurden.
Das Reich war ein ausgedehnter LĂ€nderkomplex und politisch eine so genannte composite monarchy, eine zusammengesetzte Monarchie. Im Gegensatz zum modernen, zentral gelenkten Nationalstaat bestand sie aus unterschiedlichen, prinzipiell voneinander unabhĂ€ngigen Territorien, die nur durch das gemeinsame monarchische Oberhaupt miteinander verbunden waren. Seit der Pragmatischen Sanktion von 1713 war dieses gemeinsame Oberhaupt aber institutionalisiert und rechtlich verbindlich festgelegt. Ein einheitliches Staatswesen im modernen Sinn wurde in der Amtszeit von Maria Theresia durch die Zentralisierung der Verwaltung, Steuergebung fĂŒr Adel und Klerus begonnen, sowie von Josef II. fortgesetzt. Die VerfassungsentwĂŒrfe unter dem Eindruck der Revolutionen von 1848/49 durch Franz Josef I. waren auch als weiterer Schritt Richtung einer Vereinheitlichung gedacht, mit dem Ăsterreichisch-Ungarischen Ausgleichs 1867 wurde allerdings die Idee eines einheitlichen Staatswesens aufgegeben.
Die Herausbildung der Habsburgermonarchie begann Ende des 13. Jahrhunderts, nachdem 1273 Rudolf I. als erster Vertreter seiner Dynastie zum römisch-deutschen König gewĂ€hlt wurde und er 1278 mit dem Herzogtum Ăsterreich eine bedeutende Hausmacht gewinnen konnte. Das Herrschaftsgebiet, das seine Nachkommen in den kommenden Jahrhunderten, sowohl durch Erbschaft als auch durch Eroberungen zusammenbrachten, bestand im Kern aus den habsburgischen Erblanden, den LĂ€ndern der böhmischen und der ungarischen Krone, einem GroĂteil der ehemals burgundischen Niederlande und Teilen Italiens wie den HerzogtĂŒmern Mailand und Toskana. Im 16. und 17. Jahrhundert, seit der Herrschaft Karls V., waren auch das Königreich Spanien mitsamt seinem Kolonialreich und dem Königreich Neapel sowie zeitweilig auch Portugal und seine Ăberseebesitzungen Bestandteile des Habsburgerreichs. Diese wurden jedoch nach Karls Abdankung und der Aufspaltung der Dynastie in eine österreichische und eine spanische Linie allein von letzterer regiert. Man spricht fĂŒr diese Zeit von der österreichischen und der spanischen Habsburgermonarchie. Nicht zum Habsburgerreich zĂ€hlen die reichsunmittelbaren Territorien des Heiligen Römischen Reichs, ĂŒber welche die Habsburger in ihrer Funktion als Kaiser nur eine indirekte Oberherrschaft ausĂŒbten. Nicht zum Habsburgerreich zĂ€hlte auch das sogenannte Reichsgut, das den (Wahl-)Königen bzw. Kaisern des Heiligen Römischen Reiches in dieser Eigenschaft zustand und nicht vererblich war.
Wie das spanische, war auch das im östlichen Mitteleuropa gelegene habsburgische LĂ€nderkonglomerat im Wesentlichen durch eine geglĂŒckte Heiratspolitik entstanden, wurde aber seit dem ausgehenden 17. Jahrhundert durch Eroberungen auf Kosten des Osmanischen Reichs wesentlich erweitert. Seit Ferdinand I., einem Bruder Karls V., wurde es von der österreichischen und seit Ferdinand II. von der innerösterreichischen Linie der Dynastie regiert. Diese trĂ€gt seit der Heirat Maria Theresias, der Tochter des letzten mĂ€nnlichen Thronerben, mit dem Herzog von Lothringen und spĂ€teren Kaiser Franz Stephan den Namen Habsburg-Lothringen.
Der letzte römisch-deutsche Kaiser, Franz II., schuf 1804, als die Krönung Napoleon Bonapartes zum Kaiser der Franzosen und das Ende des Heiligen Römischen Reiches absehbar waren, aus eigener Machtvollkommenheit die österreichische KaiserwĂŒrde. Das daraus entstandene Kaisertum Ăsterreich regierte er fortan als Franz I., wĂ€hrend er das Reich am 6. August 1806 fĂŒr aufgelöst erklĂ€rte. Aus dem Kaisertum Ăsterreich entstand nach dem so genannten Ausgleich von 1867 in Form einer Doppelmonarchie die österreichisch-ungarische Monarchie. Franz Joseph I. regierte den aus dem österreichischen und dem nunmehr gleichberechtigten ungarischen Reichsteil bestehenden Vielvölkerstaat in Realunion als Kaiser und König. Daher leitet sich fĂŒr diese Zeit auch die Bezeichnung k. u. k. Monarchie ab.
Nach der Niederlage Ăsterreich-Ungarns und der mit ihm verbĂŒndeten MittelmĂ€chte im Ersten Weltkrieg löste Franz Josephs Nachfolger, Kaiser Karl I. am 31. Oktober 1918 die Realunion auf. Die meisten nichtdeutschen und nichtmagyarischen Völker nutzten die absehbare Niederlage der k.u.k. Armee dazu, neue, unabhĂ€ngige Staaten zu bilden. Kaiser Karl verzichtete am 11. November 1918 auf die Teilhabe an den RegierungsgeschĂ€ften. Am Folgetag, dem 12. November 1918, wurde in Deutschösterreich die Republik ausgerufen. Damit fand die ĂŒber 640-jĂ€hrige Herrschaft des Hauses Habsburg ihr Ende.cite-ref-1[1] Karl unternahm 1921 zwei vergebliche Versuche, die Herrschaft im nominell wiederhergestellten Königreich Ungarn zurĂŒckzuerlangen. Auf DrĂ€ngen der SiegermĂ€chte und der Kleinen Entente verabschiedete das Parlament in Budapest daraufhin im November 1921 das Dethronisationsgesetz, das dem Haus Habsburg-Lothringen auch die ungarische Krone endgĂŒltig entzog.
Contents
âą Ăbersicht
âą Besonderheiten
âą Weitere LĂ€nder
âą Siehe auch
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Ăbersicht
â
Hauptartikel
:
Geschichte Ăsterreichs
,
Liste der Erzherzoge von Ăsterreich
und
Kaiser von Ăsterreich
Die Wurzeln der Habsburgermonarchie datieren in die Jahre 1276â1278, als Rudolf IV. Graf von Habsburg, der 1273 als Rudolf I. römisch-deutscher König geworden war, sein Haus mit den HerzogtĂŒmern KĂ€rnten und Krain und dann auch mit den HerzogtĂŒmern Ăsterreich und Steiermark belehnte und damit nach dem Intermezzo mit Ottokar II. PĆemysl von Böhmen das Erbe der Babenberger antrat. Seit diesem Datum regierten die Habsburger mit nur kurzen kriegerischen Unterbrechungen ihre Hausmacht in Zentraleuropa.
Seit Rudolf I. (als Graf der VI., als König I.) 1307 waren Habsburger (mit Unterbrechungen) Könige in Böhmen, seit Albrecht (als Graf der V., als Römischer König II.) 1437 Könige in Ungarn. Ununterbrochen regierten sie diese LĂ€nder seit Ferdinand I. 1526/27. Seit dieser Zeit gehörte die habsburgische Monarchie â deren Westen Teil des Heiligen Römischen Reiches war, wĂ€hrend der Osten auĂerhalb des Reiches lag â zu den GroĂmĂ€chten Europas.
Mit Maximilian I., dem letzten Ritter, bildete sich mit seiner Hochzeit und seinem Amtsantritt als Herzog von Burgund 1477 das Haus Ăsterreich-Burgund, ab dieser Zeit etwa spricht man von der Habsburgermonarchie im eigentlichen Sinne. Auf dem Höhepunkt der Ausdehnung ihrer dynastischen Besitzungen und Regentschaften teilte sich die habsburgische Universalmonarchie 1556 mit der Abdankung Karls V., der als deutscher Kaiser und König in Spanien ein Weltreich beherrscht hatte, in dem die Sonne nicht untergeht, in eine österreichische und eine spanische Linie. Letztere wird auch âHaus Ăsterreichâ oder Casa de Austria genannt, ihr Weltreich, die spanische Habsburgermonarchie, ist aber nicht Gegenstand dieses Artikels.
Ein âGeburtsdatumâ der (österreichischen) Habsburgermonarchie kann auch mit dem Wormser Teilungsvertrag vom 28. April 1521 bzw. dem folgenden BrĂŒsseler Vertrag vom 7. Februar 1522 gegeben werden,cite-ref-z-llner-1990-3-0[3] in dem die Ăbergabe der österreichischen Lande von Karl V. an seinen Bruder Ferdinand I. geregelt wurde. Allerdings gab es noch 1550 den am Widerstand der deutschen KurfĂŒrsten und an der hinhaltenden Politik seines Bruders gescheiterten Versuch Karls V., seinen Sohn Philipp, den spĂ€teren spanischen König, zum König von Deutschland wĂ€hlen zu lassen und das Universalreich auf diese Weise beisammenzuhalten. Die getrennte Erbfolge der spanischen und österreichischen Linie (Hausordnung vom 25. Februar 1554) kann man daher als das entscheidende Datum der Trennung der beiden Linien betrachten, wobei die gegenseitigen vorrangigen ErbansprĂŒche im Falle des Erlöschens einer Linie dennoch erhalten blieben.
Die spanische Linie starb im November 1700 aus. Frankreich, der groĂe Widersacher der Habsburger dieser Ăra (siehe habsburgisch-französischer Gegensatz), konnte im Spanischen Erbfolgekrieg eine neuerliche habsburgische âEinkreisungâ verhindern, und die Bourbonen ĂŒbernahmen die spanische Krone. Die Habsburger konnten nur auĂerspanische Gebiete des Erbes ihrer spanischen Verwandten, vor allem die Ăsterreichischen Niederlande und das Königreich Neapel, fĂŒr die österreichische Linie erhalten.
1740 starben die österreichischen Habsburger im Mannesstamm aus. Auf Grund der zuvor in jeweils allen habsburgischen Territorien und LĂ€ndern erlassenen Pragmatischen Sanktion ĂŒbernahm Maria Theresia jeweils als Königin, Erzherzogin usw. die sonst nur MĂ€nnern vorbehaltenen Herrscherrechte und grĂŒndete mit ihrem Gatten das nachfolgende Herrscherhaus Habsburg-Lothringen. Der Kaiser des Heiligen Römischen Reichs indes wurde von den KurfĂŒrsten gewĂ€hlt und sein (nicht erbliches) Amt konnte aufgrund Reichsrechts nur von einem Mann ausgeĂŒbt werden, weshalb sich Maria Theresia nicht als geeignete Kandidatin qualifizierte. Die Pragmatische Sanktion wurde zwar im Ăsterreichischen Erbfolgekrieg angefochten, die Monarchie ging aus dem Krieg aber nunmehr international anerkannt, wenngleich territorial geschmĂ€lert hervor. Maria Theresias Sohn, der Reformer Joseph II., strebte danach, die Habsburgermonarchie zu einem einheitlichen Staat mit deutscher Amtssprache zu entwickeln, scheiterte damit aber vor allem in Ungarn. Dennoch war laut Ernst Trost âDeutsch das Esperanto der DonaulĂ€nderâ.cite-ref-4[4]
Durch die 1804 wĂ€hrend der Koalitionskriege erfolgte Konstituierung der dem Haus Habsburg-Lothringen unmittelbar untertanen LĂ€nder als Kaisertum Ăsterreich â eine Reaktion auf die Selbstkrönung Napoleons I. wenige Monate zuvor â wurde die Habsburgermonarchie, schon seit Maria Theresia zentral von Wien aus verwaltet, auch offiziell zum selbststĂ€ndigen Staat. Das Heilige Römische Reich wurde 1806 fĂŒr nicht mehr bestehend erklĂ€rt.
Das Kaisertum Ăsterreich blieb bis zum Ausgleich zwischen Ăsterreich und Ungarn von 1867, der Ăsterreich-Ungarn als Doppelmonarchie, als Realunion der zwei Staaten definierte, ein einheitlicher Staat. Einheitlich blieben in der Folge bis 1918 obligatorisch der Monarch, die AuĂenpolitik, Heer und Kriegsmarine sowie fakultativ vereinbarte Wirtschaftsstandards wie die gemeinsame Gulden-, dann KronenwĂ€hrung.
Aufgrund ihrer GröĂe, ihrer Bevölkerungszahl und des Geltungsanspruchs ihrer Dynastie war die Habsburgermonarchie einer der wichtigsten Staaten Europas (der Pentarchie). In wechselnden Allianzen kĂ€mpfte sie in den meisten europĂ€ischen Kriegen mit. Als sich im 19. Jahrhundert der Nationalismus als mĂ€chtige Staatsidee in Europa etablierte, verlor Ăsterreich-Ungarn als Gesamtstaat sukzessive Einfluss und hatte auf Grund seiner MultinationalitĂ€t als Vielvölkerstaat immer gröĂere Probleme in der Innenpolitik beider Teilstaaten. Sie fĂŒhrten am Ende des verlorenen Ersten Weltkriegs zur Auflösung der Habsburgermonarchie.
Besonderheiten
Die Habsburgermonarchie unterschied sich grundlegend von anderen Herrschaftsgebieten und Gesellschaften Europas. WesteuropĂ€ische Historiker stuften die Monarchie als politische Anomalie ein, deren strukturelle SchwĂ€che dazu fĂŒhrte, dass sie sich stĂ€ndig in einem Zustand der Krise und des drohenden Verfalls befand.cite-ref-5[5]
Der Verlauf der Geschichte der Habsburgermonarchie wurde im Wesentlichen durch fĂŒnf Merkmale bestimmt:
âą EinflĂŒsse der Geopolitik und die Diplomatie des Gleichgewichts der KrĂ€fte;
⹠die Unterschiedlichkeit und IndividualitÀt der habsburgischen LÀnder;
⹠die Identifikation der Habsburger-Dynastie mit dem Heiligen Römischen Reich;
âą die AbhĂ€ngigkeit, Konsens zwischen ihrer inlĂ€ndischen Elite und auslĂ€ndischen assoziierten MĂ€chten erreichen zu mĂŒssen;
⹠die Rolle der Monarchen selbst, KontinuitÀt und Sicherheit ihrer Herrschaftsgebiete zu gewÀhrleisten.
Monarchien wie GroĂbritannien, Frankreich oder Spanien konnten ihre LĂ€nder (zumindest vorĂŒbergehend) zu Nationalstaaten entwickeln, die auf eine gewisse KontinuitĂ€t als geografische Einheit zurĂŒckgefĂŒhrt werden konnten; eine Einheit, die einen grundlegenden Grad an ökonomischer, kultureller und sprachlicher HomogenitĂ€t förderte. Die separatistischen Bewegungen seit dem 19. Jahrhundert in Belgien (1830 Abspaltung von den Vereinigten Niederlanden), Norwegen (1905 Trennung von Schweden), Irland (Abspaltung des GroĂteils von GroĂbritannien), Schottland (UnabhĂ€ngigkeitsreferendum 2014 gescheitert), im Baskenland und in Katalonien (UnabhĂ€ngigkeitsreferendum angekĂŒndigt) zeigen, dass solche Entwicklungen nicht endgĂŒltig sein mĂŒssen. Im Kontrast dazu verfolgten die Habsburger eine auf Erweiterung angelegte Heirats- und Erbschaftspolitik, um unter ihrer Herrschaft auch völlig unterschiedliche LĂ€nder zu versammeln.
Die Monarchie war bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts in hohem MaĂe dezentral organisiert. Jedes einzelne Königreich, Herzogtum, FĂŒrstentum, jede Grafschaft, die unter Habsburgs Herrschaft gelangte, behielt die eigene Landesregierung, die fast unabhĂ€ngig von Wien operierte. Die StĂ€nde des Landes hatten die Macht und das Recht, ĂŒber die Forderungen des LandesfĂŒrsten zu verhandeln. Die Interessen der StĂ€nde und der Adeligen erhielten oft Vorrang vor denen des LandesfĂŒrsten; andernfalls musste er die fĂŒr ihn positive Entscheidung oft mit Kompromissen, Privilegien oder anderen ZugestĂ€ndnissen erkaufen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Monarchien im frĂŒhneuzeitlichen Europa versuchten die habsburgischen Herrscher zumeist, mit Adel und Klerus Konsens herzustellen, oft zu Lasten der BĂŒrger in den StĂ€dten und der Untertanen der lĂ€ndlichen Grundherrschaften, die beinahe völlig aus der Landespolitik ausgeschlossen waren.
Gesamtstaatliche Institutionen
Ferdinand I. richtete wĂ€hrend seiner Regierung (1521â1564) verschiedene Staatsorgane ein, um die Leitung der Monarchie zu verbessern:
âą Der Geheime Rat beriet den Monarchen in seiner Politik fĂŒr das Heilige Römische Reich und fĂŒr die (teilweise auĂerhalb des Reiches gelegenen) habsburgischen LĂ€nder.
âą FĂŒr Ungarn und Böhmen bestanden eigene HofrĂ€te sowie die ungarische und die böhmische Hofkanzlei
⹠Die Hofkammer war in der Habsburgermonarchie VorlÀuferin des Finanzministeriums.
âą Der Hofkriegsrat war finanziell und organisatorisch fĂŒr die militĂ€rischen Angelegenheiten der Monarchie zustĂ€ndig.
Unter Ferdinands Nachfolgern wurden diese Behörden kaum modernisiert:
âą Ferdinand II. gliederte 1620 die österreichische Hofkanzlei aus der Reichshofkanzlei aus. Neben der Verwaltung Nieder-, Ober- und Innerösterreichs war sie auch ausfĂŒhrendes Organ des Geheimen Rates.
âą Seit Leopold I. tagte der Geheime Rat fast nur noch in Kommissionen (Konferenzen), nachdem dieser durch kaiserliche Patronage zu viele Mitglieder bekommen hatte:cite-ref-6[6]
âą Die Geheime Konferenz wurde 1669 als engerer Ausschuss des Geheimen Rats errichtet, nachdem dieser durch kaiserliche Patronage zu viele Mitglieder bekommen hatte. Es dauerte allerdings nicht lange, bis auch die Geheime Konferenz mit den gleichen Problemen zu tun hatte wie vorher der Geheime Rat.
âą Die deputatio in mensi, bestehend aus den Leitern der österreichischen und der böhmischen Hofkanzlei, der Hofkammer und des Hofkriegsrats, war seit 1698 zustĂ€ndig fĂŒr die Beratung der Finanzierung der Kaiserlichen Armee.
⹠Weitere Kommissionen befassten sich mit Reichsangelegenheiten und auswÀrtigen Beziehungen.
âą Die Finanzkonferenz wurde 1717 von Karl VI. zur Aufsicht ĂŒber die Finanzen eingerichtet.
⹠NiederlÀndischer Rat (österreichische Niederlande)
Unter Karls Erbin Maria Theresia und ihren Nachfolgern wurde das Behördenwesen grĂŒndlich reformiert. Die meisten Reformen blieben aber auf die österreichischen Erblande einschlieĂlich der LĂ€nder der Böhmischen Krone beschrĂ€nkt und umfassten Ungarn nicht:
⹠Die Staatskanzlei wurde 1742 errichtet, um die auslÀndische Politik der Habsburgermonarchie festzulegen. Der Geheime Rat und die Konferenzen wurden abgeschafft.
âą Das Generalkriegskommissariat, 1746 errichtet, erhielt die Kontrolle ĂŒber die militĂ€rische Nachschubversorgung und hatte in der Praxis mehr AutoritĂ€t ĂŒber Kriegsangelegenheiten als der Hofkriegsrat jemals gehabt hatte.
âą Das directorium in publicis et cameralibus (1749 errichtet) war ein ĂŒbergreifendes Organ der Erblande. Entstanden aus der Zusammenlegung von böhmischer und österreichischer Hofkanzlei, bildete es mit Ausnahme der ungarischen LĂ€nder unter verschiedenen Namen und öfter wechselnden Kompetenzen bis 1848 die oberste Zentralstelle der politischen Verwaltung. Zu den Agenden gehörten unter anderen auch Angelegenheiten der Landwirtschaft, des SanitĂ€tswesens, des Handels und Gewerbes, des Steuer- und Abgabenwesens, der Justizbehörden, der Gesetzgebung, des BĂŒrgermilitĂ€rs und Ăhnliches.cite-ref-9[9]
âą Die Oberste Justizstelle fungierte im Erzherzogtum und Böhmen, spĂ€ter auch in den anderen Erblanden (auĂer Ungarn) als oberster Gerichtshof.cite-ref-10[10]
âą Der Staatsrat, 1760 errichtet, war oberstes Beratungsorgan der Monarchin, die bei Bedarf selbst den Vorsitz fĂŒhrte.
âą Die Studienkommission, 1760 errichtet, bekam die Befugnis, den obligatorischen Schulunterricht innerhalb der Erblande zu verbreiten.
Habsburgische LĂ€nder
stammlande
Stammlande der Habsburger
Die eigentlichen Stammlande der Habsburger, wie sie seit dem mutmaĂlichen GrĂŒnder der Habsburg, Radbot Graf im Klettgau, im 11. Jahrhundert historisch fassbar sind, sind Besitzungen in der heutigen Schweiz und im Elsass. Schon Rudolf von Habsburg, der erste habsburgische deutsche König, herrschte ĂŒber Gebiete zwischen Vogesen, Schwarzwald und VierwaldstĂ€ttersee. Zu diesen Besitzungen kam, als die Habsburger die Babenberger beerbten, der heute österreichische Raum.cite-ref-scheuch-44-12-0[12]
Wesentlichen Anteil hatten die Habsburger bei den frĂŒhen StadtgrĂŒndungen und am Aufbau von Baden, Bremgarten, Brugg, Königsfelden, Laufenburg, Sursee sowie Waldshut. Diese StĂ€dte fĂŒhren zum Teil noch heute das Habsburger Löwenwappen.
Um 1385 gehörten zu den wichtigsten Besitzungen der Stammlande die Landgrafschaften, Herrschaften und Vogteien Sundgau, Breisgau, Rheinfelden, Kyburg, Thurgau, Nellenburg, Baden, Lenzburg, Willisau, Rothenburg, Wolhusen, Rapperswil, Gaster, Glarus, Feldkirch, und Freiburg im Ăechtland.cite-ref-scheuch-45-13-0[13] In dieser Zeit gingen die Stammlande an die Alte Eidgenossenschaft verlustig, die Reste werden unter dem Territorium Vorderösterreich zusammengefasst. Von den Stammlanden hielten sich nur Laufenburg und Rheinfelden bis 1802, Tarasp bis 1807,cite-ref-scheuch-44-12-1[12] und in Reminiszenz die Titel GefĂŒrsteter Graf von Habsburg und Kyburg im GroĂen Titel des Kaisers bis 1918.
SpĂ€ter, als diese Besitzungen im Westen weitgehend verloren waren und der Begriff Erblande sich auf die ungarischen LĂ€nder und böhmischen KronlĂ€nder ausgedehnt hatte, fasste man unter Stammlande die noch aus der Babenbergerzeit ĂŒbernommenen und in den frĂŒhen Jahren der Dynastie erworbenen Herrschaften, das âalteâ Erzherzogtum Ăsterreich (als Titel) und seine herzoglichen, grĂ€flichen und sonstigen NebenlĂ€nder, zusammen.
erblande
Habsburgische Erblande
Mit dem Begriff Habsburgische Erblande werden die von den Habsburgern beherrschten Territorien bezeichnet, in denen das Haus Ăsterreich den erblichen FĂŒrsten stellte und die schon lĂ€ngere Zeit im Besitz der Dynastie waren. Der Inhalt dieses Begriffs hat sich mit der Zeit gewandelt. Er diente auch als Abgrenzung fĂŒr die familiĂ€re Hausmacht innerhalb des Heiligen Römischen Reiches, als dessen König oder Kaiser ab 1273 mehrmals und ab 1438 in fast durchgehender Folge Habsburger FĂŒrsten gewĂ€hlt wurden.cite-ref-14[14]
Die Habsburgischen Erblande umfassten damals bereits groĂe Gebiete des deutschen Sprachraumes, teilweise auf Gebieten der heutigen Schweiz, Deutschlands, Frankreichs und Ăsterreichs sowie im heutigen Ungarn, Italien, Slowenien und Kroatien.
Nach Aufhebung der stĂ€ndischen Verfassung im Königreich Böhmen (Verneuerte Landesordnung 1627) wurde dieses wie seine NebenlĂ€nder MĂ€hren und Schlesien ebenso als erblich erklĂ€rt, wie dies nach der Pragmatischen Sanktion von 1713 auch mit dem Königreich Ungarn geschah, womit sich die Habsburgermonarchie in einem frĂŒhen staatlichen Sinne als Einheit ausbildete. Obwohl die Bevölkerung der ursprĂŒnglichen Erblande groĂteils aus Deutschen bestand und die Habsburger diese Gebiete fĂŒr Jahrhunderte regierten, entstand neben der deutschen IdentitĂ€t ab der zweiten HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts innerhalb eines gemeinsamen Deutschlands sukzessive auch ein verstĂ€rktes, dynastisch orientiertes Ăsterreichbewusstsein. Die Landtage hatten ein groĂes MaĂ an Autonomie gegenĂŒber den habsburgischen Herrschern, die sich zuallererst als deutschösterreichische FĂŒrsten sahen.
Das Bestreben, auch das Königreich Ungarn (also die ungarische Krone und ihre NebenlĂ€nder) als Erblande anzusehen â immerhin hatten die Habsburger den GroĂteil des Landes von den Osmanen (zurĂŒck-)erobert â wurde mit dem Ausgleich von 1867 hinfĂ€llig (dass Franz Joseph und Elisabeth nochmals formell in Budapest zum ungarischen Königspaar gekrönt wurden, war eine Demonstration des Abgangs von dieser Staatstheorie).
Die von Maximilian I. durch Heirat mit der Herzogin Maria von Burgund und deren Tod 1482 zum Haus Habsburg gekommenen burgundischen Territorien (Besitzungen im Rheingebiet, vor allem die Niederlande) wurden indes nie zu den Habsburgischen Erblanden gerechnet und kamen an die spanischen Habsburger. Auch nach 1715, als aus den Spanischen Niederlanden nach dem Ăbergang an den österreichischen Zweig des Hauses Habsburg die Ăsterreichischen Niederlande wurden, wurden sie nie zu den Habsburgischen Erblanden gerechnet. FĂŒr die spĂ€ter in die Monarchie eingegliederten Territorien, z. B. Galizien, Bukowina und Dalmatien, wurde der Begriff ebenfalls nicht verwendet.
Erzherzogtum Ăsterreich und seine NebenlĂ€nder und Gebiete
Im 15. Jahrhundert gehörten Niederösterreich (heutiges Niederösterreich, Oberösterreich), Innerösterreich (heutiges Steiermark und KÀrnten, historisches Krain, um 1500 zÀhlte man auch die Grafschaft Görz zu den Erblanden), Oberösterreich (historisches Tirol und heutiges Vorarlberg) sowie Vorderösterreich (ehem. Vorlande, verbliebene Stammlande und neuerworbene Besitzungen in der heutigen Schweiz, Bayern, Baden) dazu.cite-ref-scheuch-50-15-0[15]
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| Land | Hauptstadt | Ethnien | Religion | Anmerkungen | Wappen (1) |
|---|---|---|---|---|---|
| Erzherzogtum Ăsterreich unter der Enns | Wien | Deutsche | römisch- katholisch , Lutheraner | Historisches Kernland und Namensgeber der Habsburgermonarchie. Um 976 als bairisches Grenzland entstanden, 996 als OstarrĂźchi erwĂ€hnt, 1156 babenbergisches Herzogtum; 1278 an Rudolf I. , 1282 Belehnung von Albrecht V./I. und Rudolf II. , dann Ăsterreich ob und unter der Enns genannt, Trennung kurzfristig 1458â1463 in zwei HerzogtĂŒmer, 1783/84 Ăsterreich ob der Enns endgĂŒltig abgetrennt, seither etwa das heutige Bundesland Niederösterreich | |
| Herzogtum Steyer (Steiermark) | Steyr , ab 12. Jh. Graz | Deutsche , Slowenen | römisch- katholisch , Lutheraner | Karantanische Mark , ab 1122 Steyrmark , 1180 Herzogtum Steyer ; 1278 Lehen an Rudolf I. (als Kaiser), 1282 Belehnung von Albrecht V./I. und Rudolf II. , 1564â1619 Teil von Innerösterreich ; Raum des heutigen Bundeslands Steiermark und bis Ende Oktober 1918 der seither zu Slowenien gehörenden Untersteiermark | |
| Herzogtum KĂ€rnten | Klagenfurt | Deutsche , Slowenen | römisch- katholisch , Lutheraner | Baierische Grenzmark seit dem 8. Jh., 976 Herzogtum (Raum St. Pölten â Verona â Istrien ), wechselnde Herzöge und Gebietsabtrennungen 1276â1286 an Rudolf I. , dann Grafen von Görz ( Meinhardiner ), 1335 Belehnung Albrechts II. , 1564â1619 Teil von Innerösterreich , 1809â1814 an Kaiserreich Frankreich ; 1918 Kanaltal an Italien, MieĂtal an Slowenien | |
| Herzogtum Krain | Laibach | Slowenen , Deutsche | römisch- katholisch , Lutheraner | 1040 als Markgrafschaft Krain von KĂ€rnten abgetrennt (etwa heutiges östliches Slowenien ), 1276â1286 an Rudolf I. , dann Grafen von Görz ( Meinhardiner ), 1335 Belehnung Leopold I. , 1364 Herzogtum, 1564â1619 Teil von Innerösterreich , 1809â1814 an Kaiserreich Frankreich | |
| Stadt Triest mit ihrem Gebiet [ 16 ] | Triest | Italiener , Slowenen , Deutsche | römisch- katholisch | römisch ( Aquileia ), 774 frĂ€nkisch, bei der Mark Friaul , 12. Jh. unabhĂ€ngige Herrschaft, 1382 Unterschutzstellung ( Leopold III. ) auf Wunsch der Stadt, 1564â1619 Teil von Innerösterreich , 1805â1806 und 1809â1813 an Kaiserreich Frankreich ( Illyrische Provinzen ), 1814â1849 beim österr. Kgr. Illyrien , dann Teil der KĂŒstenlande , 1867 Kronland; 1919 an Italien | |
| (GefĂŒrstete) Grafschaft Tirol (und Vorlande/Vorarlberg) | Meran , ab Anfang 15. Jh. Innsbruck | Deutsche , Italiener | römisch- katholisch | schon im 7. Jh. bairische Grafschaften, geeint im 12./13. Jh.: heutiges Land Tirol ohne Osttirol (bei Gft. Görz ), SĂŒdtirol , Trentino ( Hzgt. Trient 1207) 1363 an Habsburg ( Rudolf der Stifter ), 1446 als Tirol und die Vorlande (Landesteil Oberösterreich , Mitverwaltung der vorderösterreichischen Lande, gehen bis 1807 weitgehend verlustig), 1493 gefĂŒrstet, 1400erâ1496 ( Ăltere Tiroler Linie ) und 1620erâ1665 ( JĂŒngere Tiroler Linie ) von Zweiglinien regiert, 1805 an Bayern, 1809â1814 an Kr. Frankreich, ab 1814/15 GefĂŒrstete Grafschaft Tirol und Vorarlberg , 1861 dieses abgetrennt, 1918 Deutsch- SĂŒdtirol und Trentino an Italien | |
| Ăsterreichische Vorlande bzw. Vorderösterreich | Ensisheim , ab 1648 Freiburg im Breisgau , ab 1803 bis zum 31. Dezember 1805 GĂŒnzburg | Deutsche | römisch- katholisch | Verwaltungsbezeichnung der alten Stammlande seit dem 10. Jh., dessen zerstreute LĂ€nder im Lauf der Jahrhunderte bis auf Vorarlberg verlustig gehen; ab 1446 mit Tirol als Tirol und die Vorlande ; 1564â1619 ( Ăltere Tiroler Linie ) und 1623â1665 ( JĂŒngere Tiroler Linie ) von Zweiglinien regiert; die anderen Territorien spĂ€ter Vorderösterreich genannt, 1803 bzw. 1806 an die KurfĂŒrstentĂŒmer Baden und WĂŒrttemberg bzw. das Königreich Bayern verloren, beim Wiener Kongress 1814/15 endgĂŒltig aufgegeben. | (1) |
| (GefĂŒrstete) Grafschaft Görz (und Gradisca) | Görz | Italiener , Slowenen , Deutsche | römisch- katholisch | im 12. Jh. als Grafschaft ( Meinhardiner ), Gebiete im Raum SĂŒdtirol-KĂ€rnten-Adria, 1365 gefĂŒrstet, Teile schon 1364, 1374, 1460 an Habsburg, 1500 endgĂŒltig an Maximilian I. vererbt, 1504 gefĂŒrstet, 1564â1619 Teil von Innerösterreich . 1747 zur GefĂŒrsteten Grafschaft Görz und Gradisca erweitert ( GefĂŒrstete Grafschaft Gradisca 1717 durch Erbschaft an Habsburg); 1809â1814 an Kaiserreich Frankreich ( Illyrische Provinzen ), 1814â1849 beim österr. Kgr. Illyrien , dann Teil der KĂŒstenlande , 1867 Kronland; 1918 an Italien und Jugoslawien | |
| Erzherzogtum Ăsterreich ob der Enns | Linz | Deutsche | römisch- katholisch , Lutheraner | UrsprĂŒnglich Teil des Herzogtums Ăsterreich; 1458â1463 eigenes Herzogtum ( Albrecht VI. , 2. Habsburgische Teilung); ab dem 16. Jh. Landesteil (FĂŒrstentum), 1779 um Teile Ostbayerns ( Innviertel ) erweitert, 1783/84 selbstĂ€ndiges Kronland, 1805â1815 Westteil (Innviertel, Hausruckviertel ) an Bayern, 1816 um den Salzburgkreis erweitert, dieser 1849 als Salzburg Kronland | |
| Markgrafschaft Istrien | Mitterburg | Kroaten , Italiener , Slowenen , Deutsche , | römisch- katholisch , Lutheraner | 789 von Karl dem GroĂen erobert, 803 Teil der Markgrafschaft Friaul , 828 eigene Grafschaft, mit Friaul (Mark Aquileia), 952 an Bayern , 976 an KĂ€rnten , 1040 Markgrafschaft (bei Herzogtum Meranien ); ab dem 11. Jh. teils Görzisch ( Grafschaft Mitterburg ), ab dem 13. Jh. gutteils beim Aquileia , 1291 der Republik Venedig ; Mitterburg schon 1374 habsburgisch, gesamt 1797 ( Frieden von Campo Formio ), 1809â1813 an Kaiserreich Frankreich, 1814â1849 beim österr. Kgr. Illyrien , dann Teil der KĂŒstenlande , 1867 Kronland mit gemeinsamer Verwaltung in Triest; 1918 an Italien und Jugoslawien | |
| Herzogtum Salzburg | Salzburg | Deutsche | römisch- katholisch (Lutheraner 16.â18. Jh. exiliert ) | ehem. Erzstift Salzburg : Rupertinisches Missionsbistum 696, 798 Erzbistum, 1328 Landesordnung, um 1350 geistl. ReichsfĂŒrstentum, 1803 sĂ€kularisiert; 1803â1806 KurfĂŒrstentum (habsb. Sekundogenitur), 1806â1810 Herzogtum, Verlust an Bayern ( Salzachkreis ) , dann ab 1816 Salzburgkreis von Ăsterreich ob der Enns, 1849 Kronland | |
| Ăsterreichisches KĂŒstenland (Litorale) | Triest | Italiener , Slowenen , Deutsche | römisch- katholisch | Erwerbungen an der Adria ab 1366, 1849 als Kronland aus Görz-Gradisca, Istrien und Triest aus dem Königreich Illyrien gebildet, 1867 wieder in drei KronlĂ€nder mit gemeinsamem Statthalter und Verwaltung in Triest geteilt; 1918 an Italien und Jugoslawien | (1) |
| Land Vorarlberg | Bregenz | Deutsche | römisch- katholisch | Teile Vorderösterreichs , ab 1814/15 Landesteil Tirols, 1861 eigenes Kronland ( Hohenems , Feldkirch , Bregenz , Sonnenberg etc. , administrativ weiter bei Tirol) | |
Ăsterreichisch-ungarische
LĂ€nder,
Hugo Ströhl
um 1890,
ausgenommen Vorderösterreich 1512
und KĂŒstenland um 1860.
LÀnder der Böhmischen Krone
Die LĂ€nder der Böhmischen Krone (tschechisch: ZemÄ koruny ÄeskĂ©) umfassten Böhmen, MĂ€hren, die Grafschaft Glatz und Schlesien (ab 1742 nur Ăsterreichisch-Schlesien) sowie die beiden Lausitzen (zwei 1635 mit allen landesherrlichen Rechten an Sachsen abgetretene Markgrafschaften) und andere NebenlĂ€nder. Die böhmischen LĂ€nder waren formal in einer Personalunion verbunden, der König von Böhmen war zugleich Herzog von Schlesien und Markgraf von MĂ€hren. Die anderen LĂ€nder waren in Böhmen inkorporiert und TitularansprĂŒche.
An Habsburg kam die Böhmische Krone, vorher beim Haus JagieĆĆo, nach der Schlacht bei MohĂĄcs (1526) gegen die Osmanen, als die StĂ€nde Ferdinand I., den Bruder Kaiser Karls V., zum böhmischen König erkoren. 1627 wurde durch Ferdinand II. die Verneuerte Landesordnung erlassen, worin die Böhmische Krone als erblich erklĂ€rt wurde. Dadurch wurden die böhmischen LĂ€nder zu den habsburgischen Erblanden gezĂ€hlt, sowohl von den Habsburgern selbst als auch vom böhmischen Adel, und ein langsamer Prozess der Integration mit den österreichischen Erblanden wurde in Gang gesetzt.
Vom Ausgleich 1867 an wurde fĂŒr die im Kaisertum verbliebenen LĂ€nder der Begriff Die im Reichsrat vertretenen Königreiche und LĂ€nder verwendet (Cisleithanien).
Schon seit 1848 hatten sich, speziell in Böhmen, tschechische Abspaltungstendenzen gezeigt; ein österreichisch-tschechischer Ausgleich Ă€hnlich dem Ausgleich mit Ungarn kam aber nicht zustande, da die groĂe deutsche Minderheit in den böhmischen LĂ€ndern es ablehnte, unter tschechische Herrschaft zu geraten, und lieber von Wien aus regiert werden wollte. In MĂ€hren kam es 1905 zu einem ausgewogenen MĂ€hrischen Ausgleich; in Böhmen herrschte aber statt Kooperation der NationalitĂ€ten Konfrontation: Nach deren Eskalation wurde der böhmische Landtag 1913 aufgelöst. Im Ersten Weltkrieg sah die k.k. Regierung 1915 die Chance, den Ausdruck Ăsterreichische LĂ€nder fĂŒr ganz Cisleithanien einzufĂŒhren; parlamentarische Opposition der Tschechen war nicht zu befĂŒrchten, da der Reichsrat seit 1914 vertagt war.
| Land | Hauptstadt | Ethnien | Religion | Anmerkungen | Karte | Wappen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Königreich Böhmen | Prag | Böhmer ( Tschechen ), Deutsche | römisch-katholisch , Hussiten und TĂ€ufer (15./17. Jh.), Lutheraner | 895 unter den PĆemysliden Herzogtum, 1085 Königreich, seit dem 14. Jh. KurfĂŒrstentum des Heiligen Römischen Reiches , seit 1526 mit allen KronlĂ€ndern Teil der habsburgischen Erblande, 1918 aufgelöst | | |
| Markgrafschaft MĂ€hren | BrĂŒnn , frĂŒher auch OlmĂŒtz | MĂ€hrer (Tschechen), Deutsche | römisch-katholisch, Hussiten und TĂ€ufer (15./17. Jh.), Lutheraner | um 907 aus GroĂmĂ€hren entstanden, seit 1031 bei Böhmen | | |
| HerzogtĂŒmer in Schlesien | Breslau , dann Troppau | Deutsche, Tschechen (Böhmer und MĂ€hrer), Polen | römisch-katholisch, Lutheraner | 1138 polnisches Herzogtum, zerfĂ€llt ab 1249 in zahlreiche Teilgebiete , alle bis 1348 zu Böhmen, der gröĂere Teil nach der Teilung Schlesiens als Ergebnis des Ersten Schlesischen Krieges 1742 bzw. 1763 preuĂisch , der Rest Ăsterreichisch-Schlesien (Ober- und Niederschlesien) | | |
| Markgrafschaft Niederlausitz | LĂŒbben | Deutsche, Sorben | erst römisch-katholisch, dann Lutheraner | Markgrafschaft Lausitz seit dem 10. Jh., 1370 nach Böhmen inkorporiert, [ 18 ] bereits um 1540 weitgehend evangelisch geworden, [ 19 ] 1635 im Prager Frieden an das KurfĂŒrstentum Sachsen abgetreten [ 20 ] | | |
| Markgrafschaft Oberlausitz | Bautzen | Deutsche, Sorben | Lutheraner, römisch-katholisch | ab dem 12. Jh. als Land Budissin erstmals böhmisch, 1329 erneut zu Böhmen, seit dem 15. Jh. als Oberlausitz bezeichnet, 1635 im Prager Frieden an das KurfĂŒrstentum Sachsen abgetreten [ 20 ] | | |
LĂ€nder der ungarischen Krone
Die LĂ€nder der Heiligen Ungarischen Stephanskrone (Ungarisch: Szent IstvĂĄn KoronĂĄjĂĄnak OrszĂĄgai, Kroatisch: Zemlje krune Svetog Stjepana, Slowakisch: Krajiny SvĂ€toĆĄtefanskej koruny) lagen in den heutigen LĂ€ndern Ungarn, Slowakei, Ukraine, RumĂ€nien, Serbien, Kroatien, Slowenien und Ăsterreich. Im Gegensatz zu den anderen Teilen der Habsburgermonarchie lagen diese LĂ€nder bzw. Landesteile auĂerhalb des Heiligen Römischen Reichs.
Der ungarische Landtag bestand gröĂtenteils aus magyarischen Adeligen und hatte das Recht, den König zu wĂ€hlen. Auch ein vereinigter Landtag des Königreichs Slawoniens und des Königreichs Kroatien hatte dieses Recht, unabhĂ€ngig von der Auswahl Ungarns.
1687, wĂ€hrend des GroĂen TĂŒrkischen Kriegs, erklĂ€rte der ungarische Landtag die Heilige Ungarische Stephanskrone fĂŒr erblich. Als Gegenleistung mussten die Habsburger dem ungarischen Adel erhebliche Konzessionen zugestehen: Der Landtag musste regelmĂ€Ăig einberufen werden, Ungarn durfte sich teilweise selbst regieren und die Adeligen wurden von der Steuerpflicht befreit. Dadurch erhielt Ungarn einen besonderen Rang innerhalb der Habsburgermonarchie, den es bis 1867 zumeist bewahren konnte.
1867 fand der österreichisch-ungarische Ausgleich statt, mit dem Ungarn von 1867 bis 1918 zur vollen inneren SelbststÀndigkeit gelangte. Seit damals spricht man von Transleithanien.
| Lage | Land | Hauptstadt | Ethnien | Religion | Anmerkungen | Wappen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| | Königreich Ungarn | Pressburg Buda (deutsch damals: Ofen , ab 1784) | Ungarn , Slowaken , Serben , Deutsche , Ruthenen , RumĂ€nen | römisch-katholisch , griechisch-katholisch , calvinistisch | 1526â1541 aufgeteilt zwischen Ferdinand I. und Johann ZĂĄpolya . 1541â1699 teilweise vom Osmanischen Reich besetzt. | |
| | Königreich Slawonien | Osijek | Kroaten , Serben | römisch-katholisch , griechisch-orthodox | 1526â1699 gröĂtenteils vom Osmanischen Reich besetzt, 1849 mit Kroatien zum Kronland Kroatien und Slawonien vereinigt. | |
| | Königreich Kroatien | Agram | Kroaten , Serben | römisch-katholisch , griechisch-orthodox | 1097â1918 zumeist Personalunion , seit 1867 auch Realunion mit dem Königreich Ungarn , 1849 mit Slawonien zum Kronland Kroatien und Slawonien vereinigt. | |
| | Königreich Kroatien und Slawonien | Agram | Kroaten , Serben | römisch-katholisch , griechisch-orthodox | 1849 durch Vereinigung der Königreiche Kroatien und Slawonien entstanden. | |
| | Stadt Fiume mit Gebiet ( Rijeka ) | Fiume | Italiener , Kroaten , Ungarn | | 1465 von der Habsburgermonarchie gekauft, 1526 zu den ungarischen LĂ€ndern, lange von Graz ( Innerösterreich ) aus verwaltet, 1779 Corpus separatum , 1809â1815 beim französischen Königreich Italien, 1815 zu Ăsterreich, 1867 Freistadt der ungarischen Krone, spĂ€ter Komitat | |
| | (GroĂ-)FĂŒrstentum SiebenbĂŒrgen (Transsylvanien) | KolozsvĂĄr (Klausenburg) , Nagy-Szeben (Hermannstadt) | RumĂ€nen , Szekler (Magyaren), SiebenbĂŒrger Sachsen (Deutsche) | rumĂ€nisch-orthodox , rumĂ€nisch-griechisch-katholisch , Lutheraner , calvinistisch , römisch-katholisch | 1687 erobert. Bis 1711 unter eigenem FĂŒrsten. 1765 zum GroĂfĂŒrstentum erhoben, 1867 Teil Ungarns. | |
| | Banat | Temesvar | RumĂ€nen , Ungarn , Deutsche , Serben | römisch-katholisch , serbisch-orthodox , rumĂ€nisch-griechisch-katholisch | 1526â1718 vom Osmanischen Reich besetzt. 1718 eigenes Kronland , 1779 Teil Ungarns. | |
| | Woiwodschaft Serbien und Temeser Banat | | Serben , RumÀnen , Deutsche , Ungarn | serbisch-orthodox , rumÀnisch-griechisch-katholisch | Wojwodina und Banat , 1849 durch Abtrennung aus Ungarn und Gebiete der serbischen MilitÀrgrenze, 1849 eigenes Kronland, 1860 zwischen Ungarn und Kroatien-Slawonien aufgeteilt. [ 21 ] | |
Weitere LĂ€nder
Neben den Gebieten, die die Habsburger nach dem Tod von Ludwig II. erbten, wurden zwischen 1526 und 1804 auch andere Gebiete der österreichischen Habsburgermonarchie angeschlossen. Einige wurden vom Osmanischen Reich erobert, andere wurden nach dem Aussterben der spanischen Habsburger erlangt. Galizien kam durch die Polnischen Teilungen an das Haus Ăsterreich. Das GroĂherzogtum Toskana, das Herzogtum Parma und das Herzogtum Modena wurden zeitweise von Habsburgern (als Sekundogenituren) regiert, bildeten aber keinen Teil ihrer zumeist von Wien aus regierten Monarchie.
Spalte Anmerkung sortiert nach dem Zeitpunkt der Erwerbung
| Land | Hauptstadt | Ethnien | Religion | Anmerkungen | Wappen |
|---|---|---|---|---|---|
| MilitĂ€rgrenze | keine | Kroaten , Deutsche , Serben , Ungarn | serbisch-orthodox , römisch-katholisch , Lutheraner | ab dem 16. Jh. Grenzzone unter MilitĂ€rrecht zur Abwehr der TĂŒrkengefahr ; vorerst von Innerösterreich , nach 1750 von Wien aus verwaltet. 1849 eigenes Kronland als serbische Wojwodina , spĂ€ter in Ungarn bzw. Kroatien-Slawonien (beide Transleithanien) integriert | â |
| Herzogtum Mailand | Mailand | Italiener | römisch-katholisch | Im Spanischen Erbfolgekrieg von den spanischen Habsburgern ĂŒbernommen. 1714â1797 Teil der österreichischen Habsburgermonarchie, ebenso 1815â1859 im Königreich Lombardo-Venetien , 1851 eigenes Kronland Lombardei ; 1859 (Solferino/ Frieden von Villafranca ) an Napoleon III. (1861 an Italien ) | |
| Ăsterreichische Niederlande | BrĂŒssel | Flamen , Wallonen | römisch-katholisch, calvinistisch | Im Spanischen Erbfolgekrieg von den spanischen Habsburgern ĂŒbernommen. 1714â1797 Teil der österreichischen Habsburgermonarchie, dann von Frankreich annektiert; 1815 an das Königreich der Vereinigten Niederlande ; 1830 als Königreich Belgien selbststĂ€ndig | |
| Königreich Sardinien | Cagliari | Italiener | römisch-katholisch | Im Spanischen Erbfolgekrieg von den spanischen Habsburgern ĂŒbernommen. 1714â1720 Teil der österreichischen Habsburgermonarchie, dann getauscht gegen Sizilien. | |
| Serbien | Belgrad | Serben, Kroaten, Bosniaken | serbisch-orthodox, römisch-katholisch, sunnitischer Islam | Nordserbien erobert vom Osmanischen Reich. 1718â1739 habsburgisch, bei der MilitĂ€rgrenze | |
| Kleine Walachei | Craiova | RumĂ€nen | rumĂ€nisch-orthodox | Erobert vom Osmanischen Reich. 1718â1739 habsburgisch | |
| Königreich Neapel / Königreich Sizilien | Neapel | Italiener | römisch-katholisch | Im Spanischen Erbfolgekrieg von den spanischen Habsburgern ĂŒbernommen. Neapel, seit 1707 österreichisch besetzt, gehörte 1713â1735 zu Ăsterreich; Sizilien, vom Haus Savoyen im Tausch fĂŒr das Königreich Sardinien erhalten, war 1720â1735 Teil der österreichischen Habsburgermonarchie; beide 1735 zurĂŒck an das nun bourbonische Spanien | |
| Königreich Galizien (und Lodomerien) | Lemberg | Polen , Ruthenen (= Ukrainer ) | griechisch-katholisch , römisch-katholisch, jĂŒdisch | Erworben bei der ersten polnischen Teilung 1772. 1867â1918 bei Cisleithanien | |
| Bukowina | Czernowitz | RumĂ€nen, Ruthenen, Deutsche | rumĂ€nisch-orthodox, römisch-katholisch, jĂŒdisch | 1775 vom osmanischen Vasallen - FĂŒrstentum Moldau erworben. 1775â1786 unter MilitĂ€rverwaltung, dann Teil des Königreichs Galizien und Lodomerien. 1849 eigenes Kronland. 1867â1918 bei Cisleithanien | |
| Königreich Dalmatien | Zara | Kroaten, Italiener | römisch-katholisch | 1797 im Frieden von Campo Formio zu Ăsterreich; 1805â1814 Ksr. Frankreich ( Illyrische Provinzen ), 1814â1849 beim österr. Kgr. Illyrien , ab 1867 Kronland (bei Cisleithanien ); 1918 an Jugoslawien | |
| Venetien | Venedig | Italiener | römisch-katholisch | 1797 mit dem Frieden von Campo Formio erworben bis 1805 ( Frieden von PreĂburg ), 1805â1814 zum Königreich Italien bzw. 1809â1814 an Kaiserreich Frankreich ( Illyrische Provinzen ), 1815â1866 Teil des Kaisertums Ăsterreich, mit Herzogtum Mailand zum Königreich Lombardo-Venetien vereinigt. 1851 eigenes Kronland; 1866 ( Frieden von Wien ) an Italien | |
| Königreich Lombardo-Venetien | Mailand | Italiener | römisch-katholisch | 1815 aus dem Herzogtum Mailand und Venetien gebildet, 1851 zwei KronlÀnder Lombardei und Venetien | |
| Bosnien und Herzegowina | Sarajevo | Serben, Kroaten, Bosniaken | serbisch-orthodox, römisch-katholisch, sunnitischer Islam | Teil des Osmanischen Reichs, Anspruch seit 1869, 1878 Okkupation (ErmÀchtigung vom Berliner Kongress ), Verwaltung durch das Gemeinsame Finanzministerium , 1908 annektiert ( Bosnische Annexionskrise ); gehörte weder Cis- noch Transleithanien an (Verwaltung durch das gemeinsame k.u.k. Finanzministerium) | |
Siehe auch
Literatur
âą Thomas Winkelbauer (Hrsg.): Die Habsburgermonarchie (1526â1918) als Gegenstand der modernen Historiographie (= Veröffentlichungen des Instituts fĂŒr Ăsterreichische Geschichtsforschung. Band 78). Böhlau, Wien, ISBN 978-3-205-21660-5.
âą Pieter M. Judson: Habsburg. Geschichte eines Imperiums. Beck, MĂŒnchen 2017, ISBN 978-3-406-70653-0.
⹠Géza Pålffy: A Magyar Kirålysåg és a Habsburg Monarchia a 16. szåzadban. (dt. Das Königreich Ungarn und die Habsburgermonarchie im 16. Jahrhundert.) História, Budapest 2010, ISBN 978-963-9627-31-4.
âą Charles W. Ingrao: The Habsburg Monarchy â 1618â1815. Cambridge University Press, Cambridge 2000.
âą Constantin von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich. 60 BĂ€nde, Wien 1856â1891.
Siehe auch
:
âLiteraturâ im Artikel: Habsburg
Weblinks
Wiktionary: Habsburgermonarchie
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Ăsterreich-Ungarn oder das Scheitern einer Utopie. In: Serie Kakanische Ansichten, Teil 1. Deutschlandfunk, 14. November 2010, abgerufen am 14. November 2010.
âą Geschichte der Organisation des Wiener Hofes in der FrĂŒhen Neuzeit
âą Literatur von und ĂŒber Habsburgermonarchie im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise
cite-note-11. â Albrecht Greule, Jörg Meier, Arne Ziegler: Kanzleisprachenforschung: Ein internationales Handbuch. Walter de Gruyter, 2012, ISBN 978-3-11-026188-2 (google.de [abgerufen am 22. Januar 2024]).
cite-note-w1512-21. Privilegium maius. Titelseite, Exemplar Kaiser Maximilians I.
cite-note-z-llner-1990-33. â Erich Zöllner: Geschichte Ăsterreichs: von den AnfĂ€ngen bis zur Gegenwart. 8. Auflage. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, MĂŒnchen 1990, ISBN 3-486-46708-5, Kap. âDas SpĂ€tmittelalter und die Habsburgische âHerrschaft zu Ăsterreichââ, S. 162.
cite-note-44. â Ernst Trost: Das blieb vom Doppeladler. Auf den Spuren der versunkenen Donaumonarchie. Molden, Wien/MĂŒnchen/ZĂŒrich 1966, S. 202.
cite-note-55. â Charles W. Ingrao: The Habsburg Monarchy â 1618â1815, Purdue University, Indiana, S. 2.
cite-note-66. â Thomas Feller: Der geheime Rat, die Konferenz und die Deputation In: Die österreichische Zentralverwaltung. Bearbeitet von Friedrich Walter. Böhlau, Wien (u. a.) 1907, S. 155â189.
cite-note-ital-span-rat-88. â AT-OeStA/HHStA LA ISR Italien-Spanischer Rat, 1711 (ca.)-1809 (ca.) (Bestand). Abgerufen am 22. Januar 2024.
cite-note-99. â Josef Kallbrunner: Die österreichische Zentralverwaltung. Die Zeit des Directoriums in Publicis et Cameralibus â (Vorstadien 1743â1749, das Directorium 1749â1760). AktenstĂŒcke. Holzhausen, Wien 1925, S. 269 ff.
cite-note-1010. â Christian Neschwara: Die Oberste Justizstelle in Wien (1749â1848), in: BRGĂ 2016. BeitrĂ€ge zur Rechtsgeschichte Ăsterreichs. S. 256â268 (oeaw.ac.at).
cite-note-1111. â Renate Zedinger: Die Verwaltung der Ăsterreichischen Niederlande in Wien (1714â1795): Studien zu den Zentralisierungstendenzen des Wiener Hofes im Staatswerdungsprozess der Habsburgermonarchie. Band 7 von Schriftenreihe der Ăsterreichischen Gesellschaft zur Erforschung des Achtzehnten Jahrhunderts. Böhlau Verlag, Wien 2000, ISBN 3-205-99011-0, insb. Das NiederlĂ€ndische Departement, S. 96â103 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
cite-note-scheuch-44-1212. â Manfred Scheuch: Ăsterreich â Provinz, Weltreich, Republik. Ein historischer Atlas. Verlag Das Beste, Wien 1994, ISBN 3-87070-588-4, Habsburgs Stammlande, Kriege mit den Eidgenossen, S. 44 f.
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cite-note-scheuch-50-1515. â Scheuch: Ăsterreich. Habsburgs Teilungen, S. 50 f.
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cite-note-w1890-173. Oesterreichisch-Ungarische Wappenrolle. Die Wappen ihrer k. u. k. MajestĂ€ten, die Wappen der durchlauchtigsten Herren Erzherzoge, die Staatswappen von Oesterreich und Ungarn, die Wappen der KronlĂ€nder und der ungarischen Comitate, die Flaggen, Fahnen und Cocarden beider ReichshĂ€lften, sowie das Wappen des souverainen FĂŒrstenthumes Liechtenstein. Anton Schroll, Wien 1890, 1895 (2. Aufl. 1900).
cite-note-184. Marek Wejwoda: Spielball mĂ€chtiger Nachbarn. âDie Lausitzenâ im 14. Jahrhundert. In: Heinz-Dieter_Heimann, Klaus_Neitmann, Uwe_Tresp (Hrsg.): Die Nieder- und Oberlausitz â Konturen einer Integrationslandschaft. Band I: Mittelalter (= Die Nieder- und Oberlausitz â Konturen einer Integrationslandschaft). 3 BĂ€nde, Lukas Verlag fĂŒr Kunst- und Geistesgeschichte, Berlin 2013, ISBN 978-3-86732-160-0, S. 191â203, Inkorporation Mark Lausitz: S. 194.
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